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‘Ablegespiele’ Category

  1. Die Geschichte des Schwarzer Peter Spiels

    März 27, 2012 by Spaltarsch.de

    Schwarzer Peter1812 verurteilte man Peter Petri in Frankreich wegen eines Verbrechen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, die er in Paris absitzen sollte. Er erfand dort hinter Gittern das Kartenspiel „Schwarzer Peter“, bevor er im Säuferwahn starb. Das Kartenspiels als auch der Begriff „Schwarzer Peter“ gehen laut Ernst Probst auf den zu Lebzeiten gefürchteten Räuber zurück.

    Die Spielanleitung: Zunächst werden die 37 Spielkarten gemischt und vollständig verteilt. Die Handkarten sortiert jeder Spieler nach Motiven. Hat man ein Kartenpaar, darf man es sofort vor sich auslegen. Meist beginnt der jüngste Spieler. Er zieht von seinem linken Nachbarn eine Karte. Kann er dadurch ein Kartenpaar bilden, darf er es ablegen. Paßt die Karte nicht, kommt sie zu seiner Kartenhand. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe. Verloren hat der Spieler, der nur noch eine Karte hat und erhält einen schwarzen Strich auf die Nase.


  2. Ablegespiele

    Februar 8, 2012 by Spaltarsch.de

    Das Ziel dieser Ablegespiele ist es das schnellstmöglichte Ablegen aller Handkarten. Die Werte der Karten können Einfluss auf den Spielverlauf haben, sind für die Ermittlung des Siegers aber ohne Bedeutung.

    Mau-Mau
    Rommé
    Schwarzer Peter
    Arschloch
    Einundfünfzig
    Eifer Raus
    Gin Rummy
    Hund
    Kaschlan
    Kuku
    MAD-Kartenspiel
    Schweinchen
    Skip-Bo
    Solo
    Stress
    Uno
    Zank-Patience


  3. Die Geschichte des Mau-Mau Spiels

    Februar 3, 2012 by Spaltarsch.de

    Es liegt leider keine genaue Erstnennung oder Geschichte von Mau-Mau vor. Man weiß aber, dass die Regeln aus den 30er Jahren stammen. Es entstanden seitdem her viele Weiterentwicklungen des traditionellen Kartenspiels Mau-Mau, sogar mit manch eigenen Spielkarten. Am bekanntesten sind die Spiele Uno, Solo oder auch Mad.

    Mau-Mau ist ein Kartenspiel für zwei bis fünf Spieler, bei dem es darum geht seine Karten schnell möglichst abzulegen. Die Regeln sind regional etwas unterschiedlich. Dieses Spiel ist in Deutschland, Österreich und Brasilien sehr beliebt.
    Mau-Mau kann auch auf einigen Plattformen online gespielt werden und wird immer beliebter bei jüngeren Internetnutzern.

    Mau-Mau ist ein Glücksspiel

    Die Richter des Verwaltungsgerichts Düsseldorf haben Mau-Mau analysiert und sich gefragt: Wann entscheidet beim Mau-Mau das Glück über Sieg und Niederlage? – Wann die Taktik? Ihr Urteil: Beim bekannten Kartenspiel überwiegen die Zufallselemente. Es handelt sich um ein Glücksspiel, anders als bei Skat.

    Warum der Streit? Der Kläger offeriert im Internet Mau Mau gegen Geld. Die deutschen Behörden stoppten das Angebot, weil Mau-Mau sei ein verbotenes Glücksspiel. Der Kläger war der Ansicht, dass die Geschicklichkeit der Spieler über den Sieg entscheide und nicht der Zufall. Denn jeder könnte auf die Situation flexibel reagieren. Die Richter sehen das anders. Wie kommen sie zu dieser Einschätzung? zuspieler.de veröffentlicht Auszüge aus dem Urteil (Aktenzeichen: 27 L 471/10) (Quelle: http://zuspieler.de/ganz-schoen-mau/)

    Mau-Mau Stapel

    Mau-Mau ist ein Auslegespiel

    Gewonnen hat, wer zuerst alle seine Karten abgespielt hat. Der Gewinn sagt beim abwurd der letzten Karte „Mau-Mau“. Die übrigen Spieler spielen meist zu Ende. Zu Beginn erhält jeder Spieler die gleiche Anzahl von Karten, die er als Kartenfächer auf seine Hand nimmt. Die restlichen Karten werden verdeckt als Stapel abgelegt. Die oberste Karte des Stapels wird offen daneben gelegt.

    Im Uhrzeigersinn legt nun jeder Spieler eine seiner Karten offen auf den nebenliegenden offenen Kartestapel – wenn dies möglich ist. Möglich ist dies, wenn die abzulegende Karte den gleichen Kartenwert oder die Kartenfarbe der offenen liegenden Karte hat. Auf die Karo 9 darf also entweder eine andere Karo Karte oder eine andere 9 gelegt werden. Kann ein Mau-Mau Spieler keine Karte ablegen, muss er eine Karte vom Talon (Stapel) aufnehmen. Ist der Talon irgendwann aufgebraucht, werden die abgelegten Karten, außer der obersten sichtbare, gemischt und erneut als Talon ausgelegt.

    Es gibt aber noch Karten, die den Spielprozess beschleunigen oder verlangsamen:

    • Siebenen zwingen den nächsten Spieler, zwei Karten aufzunehmen ohne eine Karte ablegen zu dürfen. Er kann aber auch mit einer weiteren Sieben kontern. Der Nächste in der Reihe muss dann vier Karten nehmen, usw.
    • Achten zwingen den nächsten Spieler, eine Runde auszusetzen, sprich keine Karte spielen zu dürfen.
    • Buben kann man unabhängig von der Farbe immer spielen. Der Ausspieler darf die Farbe der nächsten Karte bestimmen.

  4. Die Geschichte des Romméspiels

    Januar 20, 2012 by Spaltarsch.de

    Die Herkunft des Romméspiels lässt sich bis auf mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Manche der Spuren verweisen zurück in das 19. Jahrhundert in New York. Andere verfolgen die Herkunft des Spiels sogar in den Orient. Das bekannte Chinesische Mahjong basiert auf dem gleichen Beispiel des Ziehens und Ablegens von Karten wie auch viele andere Kartenspiele, die bis in das 18. Jahrhundert zurückführen.

    Rommé, Rommee (in Österreich auch Jolly), original amerikanisch Rummy ist ein Kartenspiel für zwei bis sechs Personen. In Österreich ist das Spiel unter dem originalen Namen Rummy verbreitet. Der französische Name ist Rommé, der auch in Deutschland gebräuchlich ist.

    Das beliebte Kartenspiel Rommé wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Amerika bekannt. So erfreute es sich vor allem in den Filmstudios von Hollywood zunehmend großer Beliebtheit: Schließlich war das rasante Kartenspiel ein idealer Zeitvertreib während der häufigen Drehpausen.

    Romme Geschichte

    Die Geschichte des Romméspiels

    Eine ganz andere Variate der Herkunft der Romméspiele den spanischen Kommunen zu, welche nach Westen ausgewandert waren. Das spanische Kartenspiel, welches den Namen „Conquian“ trägt und eine ausgezeichnete Ähnlichkeit zum Gin Rommé aufweist, gilt als der Vorfahre aller modernen Romméspiele. Gin Rommé selbst wurde angeblich in New York während des ersten Jahrzehntes des 20. Jahrhunderts erfunden. Die allgemeine Auffassung hinsichtlich des Namens wird in Verbindung mit dem alkoholischen Getränk gebracht. Das Gin Rommé Spiel wurde schnell von der Elite aus Hollywood übernommen während der 30er Jahre und wurde dort beliebter als je zuvor.